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Weg vom Cappuccinoschaum – Weshalb Auditierungen alleine wenig tragfähig sind

by Väter gGmbH

Damit wir unseren Weg durch den Alltag finden, ist jeder von uns mit Motiven, Einstellungen und Glaubenssätzen ausgestattet. Sie entscheiden darüber, welche Themen für uns in einer Entscheidungssituation im Vordergrund stehen. So beschreibt es Ralf Haake, Coach und Mitarbeiter der Väter gGmbH, in seinem Artikel „Das Unbewusste bewusst machen“. Das entscheidende an diesen Wegweisern sei, dass sie unbewusst wirkten. Das spielt gerade in Bezug auf familienfreundliche Unternehmenskulturen eine wichtige Rolle. Zertifizierungen und Instrumente wie flexible Arbeitszeiten seien eine Möglichkeit. Doch „auch das Unbewusste ist dafür verantwortlich, ob eine Veränderung hin zu beispielsweise mehr Familienfreundlichkeit in einem Unternehmen stattfindet oder nicht“. Ralf Haake erläutert weiter, dass sich die Einstellung von Führungskräften in Bezug auf Beruf und Familie häufig erst durch eigene Erfahrungen ändern. Kein Wunder also, dass vielen Angestellten mulmig wird, wenn sie ihrem Vorgesetzten, der meist aus einer Generation kommt, in der die traditionelle Rollenverteilung vorherrschte, erklären müssen, dass sie Elternzeit nehmen wollen. Einen Ausweg aus dieser Misere sieht Ralf Haake darin, das Unbewusste bewusst zu machen: Führungskräfte müssten sich mit ihren unbewussten Motiven und Einstellungen auseinandersetzen.
Den vollständigen Artikel von Ralf Haake finden Sie in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift LOB und hier als PDF zum Download